11 Feb

LeckerBox #80: Süßes Maisbrot für ein süßes Frühstück…

An einem Montagmorgen gibt es nichts schöneres, als in der Frühstücksbox mit etwas süßem in die Woche zu starten, denn das gibt Kraft für die restlichen Tage ;-).

In der letzten Woche, stand ich irgendwann Abends in der Küche und befand mich beim spülen unserer LeckerBoxen, da fiel mein Blick auf das mit Koch- und Backbüchern vollgestopfte Küchenregal, und im besonderen auf das Buch „Küchen der Welt – Kabrik, aus dem GU Verlag“. Das Buch habe ich vor einiger Zeit gebraucht gekauft, jedoch kam es bisher nie zum Einsatz. Mir fiel dieses süße Maisbrot auf einmal wieder ein, schon länger wollte ich es mal ausprobieren, aber scheinbar ist es immer wieder in Vergessenheit geraten.

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Zwischen Spülen und abtrocknen zückte ich das Buch noch aus dem Regal und stöberte nach dem Maisbrot. Da war es mal kurzerhand Zeit, die Zutatenliste zu studieren! Mhhhmmm dachte ich, „Schweineschmalz“ in süßem Brot, nein das war nicht meins, das Rezept musste also abgeändert werden! Ich habe nicht nur das Schweineschmalz gegen mehr Butter ersetzt, ebenfalls wurde das Weizenmehl gegen Dinkelmehl ersetzt, das Backpulver gegen Weinsteinbackpulver und die Menge wurde reduziert. Der Zucker wurde gegen Reissirup ersetzt und die Sultaninen gegen Korinthen. Das Maisbrot hat zwar wahrscheinlich nicht mehr viel mit dem aus dem Buch zu tun, es kann sich aber sehen lassen. Das süße Maisbrot ist von der Konsistenz vergleichbar mit einem Trockenkuchen. Wer jedoch schon mal mit Maismehl gebacken hat, der weiss, das Maismehl grundsätzlich gegenüber Dinkel- oder Weizenmehl krümeliger ist.

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19 Jan

Die Geschichte um die Linzer Torte….

„Wollte sie nicht eigentlich „Zuckerfrei“ backen und kochen?“

Stimmt, das hatte ich am Montag geschrieben, und das gilt auch immer noch! Jedoch gibt es da so Familienbesuche, wenn man dort sagt „in dem Kuchen ist kein Zucker drin“, dann würde man komisch angeschaut und es käme die Antwort „Kuchen ohne Zucker ist kein Kuchen!“

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So habe ich also letztes Wochenende nicht nur zuckerfrei gebacken, sondern ebenfalls mit Zucker. Aber eigentlich fängt die Geschichte mit der Linzer Torte schon viel früher an, nämlich am 1. Weihnachtstag 2012.

Nachmittags zu Hause angekommen, fällt mir auf einmal ein das ich noch einen Kuchen backen sollte, denn ein Familienbesuch am 2. Weihnachtstag ohne Kuchen wäre kein Familienbesuch.

So zückte ich also ein recht altes Dr. Oetker Backbuch aus meinem Regal, blätterte es durch und da fiel mein Blick auf eine „Linzer Torte“, und auf einmal klingelte es in meinem Kopf. Hatte der alte Herr von meinem Liebsten nicht zuletzt mal erwähnt er würde noch mal gerne eine Linzer Torte essen…genau so war es. Und als ich dann feststellte das eine Linzer Torte ja überhaupt nicht schwierig zu sein scheint, und fix gemacht ist, zauberte ich Schwuppdiwupp eine Linzer Torte. An Weihnachten habe ich jedoch keine Streifen über die Torte gelegt sondern Weihnachtsmotive ausgestochen. Die Torte wurde damals nur schnell mit dem IPhone fotografiert und auf Instagram gepostet. Zu meinem Erstaunen hat Juli (heimatPOTTential) mein Foto in Ihrer Ruhrpottweihnacht untergebracht.

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05 Dez

Unter Marzipan-Knusperstreusel verstecken sich Kürbis und Apfel…

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Irgendwie hatte ich in letzten Wochen mal gedacht „Schade, die Kürbiszeit ist vorüber“! Zumindest habe ich zu dieser Zeit in den Geschäften keinen Kürbis mehr angeboten bekommen.

Das hat sich vor ca. 2 Wochen jedoch geändert, denn da lachte mich doch ein schöner großer Butternut-Kürbis an. Er sah so lieb aus, dass ich ihm am liebsten ein Gesicht gemalt hätte, denn er war so gleichförmig und eigentlich fehlten ihm nur noch Beine, Arme und ein Gesicht 😉

Schwupp, die Wupp, der Kürbis landete also in meinem Einkaufswagen. Er war recht groß, daher habe ich fast zwei Wochen benötigt um ihn komplett zu verwerten. Und am Wochenende auf einmal, drei Riesen große Körbe Bio-Baby-Hokkaido Kürbisse im Supermarkt…also meine Kürbiszeit ist noch nicht vorbei, sie geht weiter.

Aus dem Butternut- Kürbis ist unter anderem ein wunderbarer Streuselkuchen mit Kürbis und Äpfeln entstanden.

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26 Okt

Apfelkuchen mit Power Beeren…sie sind endlich wieder da!

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Sie sind wieder da, die roten Power Beeren aus den USA. Neben Granatäpfeln und Kaki sind es die Cranberries, auf die ich mich jedes Jahr im Herbst / Winter wieder erneut freue.

Das Hauptanbaugebiet für Cranberries liegt auf Hochmoorböden im Norden der USA. Die Cranberry gehört zur Familie der Heidekrautgewächse. Sie wachsen an niedrigen Sträuchern mit langen Reben, an denen die Beeren bis zum Herbst heranreifen. Die Cranberry-Sträucher wachsen in Beeten, gefüllt mit Sand, Torf, Kies und Lehm. Damit sie wirklich gut gedeihen müssen Feuchtigkeit, Boden und Klima stimmen.

Im kommerziellen Anbau ist eine besondere Erntemethode der Cranberries üblich. Die Felder werden mit Wasser geflutet, danach werden die Früchte mit Hilfe spezieller Maschinen von der Pflanze durch einen Strudelsog abgetrennt; anschließend werden die reifen, obenauf schwimmenden Früchte eingesammelt. Diese Beeren werden dann weiterverarbeitet: getrocknet, zu Saft und Pulver.

Die trocken geernteten Cranberries werden nacht der Ernte direkt für den frischen Weiterverkauf sortiert und verpackt. Der Anbau der Power Beeren in den USA geht zurück ins Jahre 1935, wo bereits die Indianer diese gegen alle möglichen Krankheiten nutzten. Mittlerweile werden in den USA jährlich 275.000 Tonnen Cranberries geerntet.

Cranberries werden als Heilmittel zur Behandlung von Harnwegsinfektionen angewandt, und sie enthalten ebenfalls sehr viel Vitamin C.

In den USA ist üblich zu Thanksgiving einen mit Cranberries gefüllten Truthahn anzurichten.

Auf dieser Seite findet Ihr weitere Informationen über Cranberries, sowie Rezepte: http://www.cranberries-usa.de

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12 Okt

Äpfel umhüllt von Vanille und Blätterteig…

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Äpfel umhüllt von Vanillepudding, gebettet in Blätterteig und sanft berieselt mit Zimt & Zucker. Diese leckeren kleinen Teilchen, die ganz fix auf die Hand genommen und auch in nullkommanix verspeist sind, sind unter anderem aus der zweiten Ladung Äpfel entstanden, die ich vom Apfelbaum aus der Eifel mitgebracht habe.

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19 Aug

Pflaumen- Mirabellenkuchen mit Mandel-Zimtstreuseln…

Ihr habt recht, eigentlich ist es viel zu warm zum Backen, und bei uns unterm Dach erst recht! Jedoch hatte ich wahnsinnigen Hunger auf Kuchen, und so habe ich also doch den Backofen angeschmissen und diesen wunderbaren Streuselkuchen gezaubert.

Trotz dieser Temperaturen, für ein leckeres Stück Kuchen lasse ich jedes Eis stehen…

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13 Aug

Kürbis- Schokoladenkuchen mit Mandeln und Nüssen…

Es ist Mitte August, alle sind wir noch auf Sommer eingestimmt. Was wir dabei jedoch nicht vergessen sollten: die Kürbis Saison hat bereits begonnen! In den Supermärkten und auf den Wochenmärkten lachen uns bereits die Kürbisse von deutschen Feldern an.

Es war mein erster Kürbis den ich selber „zerlegt“ habe. Dabei musste ich feststellen, um einen Kürbis zu zerlegen sollte man „Obelix“-Kräfte besitzen ;-).

Lasst Euch von dem Satz nicht abschrecken, mit einem scharfen Messer ist das zu schaffen, ich hätte nur nicht gedacht das Kürbisse so widerspenstig sind.

Ansonsten sucht Euch einfach einen starken Mann…und versprecht ihm als Belohnung ein Stück dieses tollen, saftigen Kuchen mit einer Tasse Kaffee.

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03 Aug

Gartenparty: Johannisbeerkuchen mit Marzipanguss…

Mit Blick auf die Schrebergartenanlage hinter unserem Haus, träume ich gerade von einer tollen Gartenparty, Lampions, selbst gemachter Limonade und diesem tollen Johannisbeerkuchen.

Nein, ich habe keinen Schrebergarten und diesen wunderbaren Kuchen habe ich auch nicht für eine Gartenparty gebacken…aber ein bisschen träumen darf man ja 😉

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Zutaten für ca. 20 Stücke:

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 1 Bogen Backpapier

Für den Guss:

  • 200 g weiche Marzipan Rohmasse
  • 200 ml Milch
  • 100 g Sahne
  • 3 Eier

Für die Streusel:

  • 300 g Mehl
  • 100 g Puderzucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 175 g Butter

Für den Quark-Öl-Teig:

  • 300g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 200 g Magerquark
  • 75 ml Milch
  • 75 ml Öl
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Ei

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23 Jul

LeckerBox #51: Zimtschnecken Frühstück…

Guten Morgen Ihr Lieben,

ich hoffe Ihr habt ein schönes Wochenende gehabt und konntet den wiederkehrenden Sommer und ein paar Sonnenstrahlen genießen.

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Ich habe im Moment einen wahnsinnigen Energiebedarf, was vielleicht daran liegen mag das mich mein Job im Moment einiges an Nerven und Energie kostet.

Ohne süße „Schnuckersachen“ geht es im Moment gar nicht bei mir. Da ich aber auch nicht permanent Schokolade und Gummibärchen kaufen möchte, und auch viel lieber Kuchen und Cookies esse backe ich im Moment recht viel.

Das mag sich wahrscheinlich auch auf meinem Blog widerspiegeln, hier begegnet man im Moment recht vielen süßen Rezepten 😉

Heute eine Frühstücksbox, und als Zugabe eine Zimtschnecke für Euch.

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Zutaten für ca. 8 Stück:

  • 300 g Mehl (plus etwas mehr zum bestäuben)
  • 1 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 100 g geschmolzene Butter
  • 2 Eigelb
  • 250 ml Milch (plus etwas mehr zum bestreichen)
  • 1 Bogen Backpapier
  • Muffinförmchen aus Papier
  • 1 Muffinblech

für die Füllung:

  • 1 TL Zimt
  • 50 g brauner Zucker
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL geschmolzene Butter

Glasur (wenn gewünscht):

  • 120 g Puderzucker
  • 2 EL Doppelrahm-Frischkäse
  • 1 EL weiche Butter
  • 2 EL heißes Wasser
  • 1 Pck. Vanillezucker

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06 Mai

Rhabarberkuchen mit Schokoglasur…

Heute möchte ich Euch noch einen Rhabarberkuchen vorstellen, vom Grundrezept ist er identisch wie der Schlaglochkuchen über den ich bereits einmal geschrieben habe. Jedoch wurde dieser Kuchen etwas variiert, er ist eckig anstatt Rund und er hat eine Glasur aus weißer und dunkler Schokolade..

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  • 500g Rhabarber
  • 100g Marzipan Rohmasse
  • 125g Butter oder Margarine
  • 125g Zucker
  • 1 Pck. Vanillinzucker
  • 1 Pck. geriebene Zitronenschale
  • 3 Eier
  • 200g Weizenmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • weiße und dunkle Schokolade zum Glasieren

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